Logo Vitalhaus

Osteoporose

Osteoporose ist eine Erkrankung des Knochens und zeigt sich in niedriger Knochenmasse und Verschlechterung der Mikroarchitektur des Knochengewebes. Dies kann zu einer vermehrten Knochenbrüchigkeit und damit zu einer Erhöhung des Frakturrisikos führen. Die Osteoporose betrifft vor allem Frauen (circa 80 % der Patienten) in höherem Alter.

Gerade die Komplikationen wie Emoblien (Verschluss von Blutgefäßen), die auf Knochenbrüche und die darraufolgende Inaktivität folgen haben eine hohe Mortalitätsrate.  Meist liegt als Ursache für die Fraktur "nur" eine Osteoporose vor, die durch entsprechende Medikation sehr gut behandelbar ist.

In Deutschland ist die Diagnostik und Therapie der Osteoporose noch stark ausbaufähig. Anhand einer Studie (BoneEVA-Studie) zeigte sich, dass nur 20% der hochgerechnet insgesamt 7,8 Millionen Osteoporose Patienten in Deutschland mit einem Osteoporose-typischen Medikament behandelt wurden. 

Durch die DXA-Messung (Messung an Wirbelsäule und Schenkelhals) kann ein erhöhtes Frakturrisiko erkannt und die Patienten identifiziert werden, bei denen eine Osteoporose- Therapie notwendig ist.

Die DXA-Methode ist die zur Zeit einzige sowohl von der WHO (Weltgesundheits-Organisation) als auch von der DGO (Deutsche Gesellschaft Osteologie) anerkannte Messmethode zur Diagnose der Osteoporose. Die während einer Untersuchung verabreichte Strahlendosis ist vergleichbar mit der Menge, die jeder Mensch im Laufe einer Woche als natürliche Strahlung aufnimmt.

Bild1 Knochendichte- Messgerät, DXA-Messung

 

Bild 2, Knochendichte- Messgerät, Messung an Wirbelsäule und Schenkelhals